Der Wutzenarchitekt - Eigenbauten für Meerschweinchen

Hallo

Zunächst etwas über uns:

Ich bin der Helmut ,59 Jahre alt und bin glücklich verheiratet. Barbara, meine Frau ist 56 Jahre. Zusammen haben wir drei Töchter , die aber bereits alle außer Haus wohnen.und uns drei Enkelkinder geschenkt haben

 

Unsere ersten beiden Meerschweinchen, Oskar und Fridolin, war ein Geschenk von mir für meine Frau, zur Silberhochzeit. Aus Unwissenheit hielten wir die zwei in einem handelsüblichen 120er Käfig. Unsere ersten Informationen über Wutzen bekamen wir aus den Büchern, die es in jedem Zoohandel zu kaufen gibt. Bei der Fütterung machten wir zum Glück nicht zuviel falsch, außer dass sie zuviel TroFu bekamen. Tierarztbesuche fanden allerdings regelmäßig statt. Außer dem üblichen Wutzen-TÜV wurden auch die üblichen Krankheiten behandelt.

 

Als Oskar dann, im Alter von knapp vier Jahren, trotz intensiver Pflege an Nierenversagen starb, wollten wir nicht, dass Fridolin alleine zurückbleibt. Felix zog bei uns ein. Er war allerdings ein stürmisches Böckchen, also nicht der ideale Partner für Fridolin. Aus einer Notstation in Ratingen holten wir dann unser Fränzchen. Ein eher ruhiger Kastrat, der sich mit den beiden anderen sehr gut verstand. Aber eine dreier-Böckchengruppe fanden wir nicht berauschend, so zog dann noch das Notböckchen James zu uns. Das war dann auch der Zeitpunkt, als ich den ersten EB baute. Somit hatten dann Fränzchen und Felix und Fridolin und James je eine eigene Etage für sich. Zusammen konnten wir sie nicht halten, da Felix und James sich absolut nicht mögen.

 

Drei Monate nach Oskars Tod, verstarb dann leider auch unser Fridolin, der allerdings schon sehr lange krank war. Er hatte Krebs. James war total verstört, aber nicht lange, noch am selben Tag zog Notkastrat Keks zu uns. Allerdings saß Keks mit Loona zusammen und nun war Loona alleine. Wir holten auch Loona zu uns. Zwei Tage später holten wir unsere Melody. Und noch im selben Monat zog der Notkastrat Speedy bei uns ein, nachdem ich den zweiten EB gebaut habe.

 

Bei einem Besuch in Sadies Meerschweinchenhaus verliebte ich mich in Ishani und nahm sie kurzerhand mit. Nur kurze Zeit später mußte ich den zweiten EB aufstocken, weil meine Barbara sich in Nuray und Alonso verguckt hat, bei einem Besuch in Sadies Meerschweinchenhaus.

 

Dann hatte ich im November 2006 die fixe Idee ein Wutzen-Tower zu bauen. Diese Idee habe ich dann zwischen Weihnachten und Neujahr in die Tat umgesetzt. Somit hatten unsere Wutzen sehr viel Platz und wir kein Esszimmer mehr. Allerdings hatte der Tower noch eine Etage frei und somit zogen Sam und Frodo bei uns ein, die bei Sadie auf ein liebevolles Zuhause gewartet haben. Und da unsere Glückszahl die „13“ ist (wir haben an einem 13. geheiratet) holten wir unseren Wirbelwind Stella aus dem Tierheim in Münster.


In der Zwischenzeit hat sich die Anzahl unserer Schweinchen auf vier verringert.Sie leben nun in einem großen EB

der für Barbara einfacher zu handhaben ist


Außer den Meerschweinchen habe ich auch noch die Fliegerei zum Hobby. Ich bin aktiver Drachen- Gleitschirm- und Motorgleitschirmpilot. Meine Frau teilt das Hobby mit mir, allerdings nicht aktiv. Sie gehört zum guten Bodenpersonal.

 

Mein drittes Hobby ist das Eigenbauten bauen. Ich habe mittlerweile über 60  EB’s gebaut, für uns, unsere Töchter und für Freunde und Bekannte so wie Gleichgesinnte.. Nach dem Motto „Nichts ist unmöglich“ habe ich die EB’s gebaut. Katzensicher (mit Hasendraht), mit Penthouse und ohne Penthouse, mit Balkon und ohne Balkon. Zu den größten Herausforderungen zählten der Wutzen-Tower und die Black Pearl.